kletternd & rankend

Der modulare Aufbau von BeRTA erlaubt den Einsatz verschiedener Pflanzen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen selbstklimmenden Kletterpflanzen, die direkt an der Außenmauer wachsen und Gerüst-Kletterpflanzen, die eine sogenannte Rankhilfe zum Klettern benötigen. Je nach Zustand der Fassade sind eine oder beide Varianten möglich.

Bei BeRTA kommen nur Pflanzen zum Einsatz, die in unseren Breiten winterhart sind und viele Jahre leben. Bei der Auswahl ist es wichtig auf den Standort – also die Himmelsrichtung und Beschattung – zu achten. Die Pflanzen werden vom Team von „50 Grüne Häuser“ für jedes Gebäude individuell ausgewählt.

 

Schon gewusst?

  • We are Family: Viele Kletterpflanzenarten vertragen sich gut miteinander und können gemeinsam gepflanzt werden.
  • Hoch hinauf: Die Höhe, die eine Kletterpflanze maximal erreichen kann, richtet sich nach den Standortbedingungen, und der Qualität ihrer Versorgung und des Substrates.
  • Klein, aber oho: Kletterpflanzen mit beschränktem Wurzelraum (in Trögen) erreichen nur einen Teil der möglichen Wuchshöhen, die bei bodengebundener Pflanzung möglich wären.
  • Immer der Nase nach: Manche Arten duften besonders gut (zum Beispiel Winterjasmin) oder stellen eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten dar (Wilder Wein).
  • Kontrolle ist besser: Generell muss man Kletterpflanzen regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf rückschneiden. Gerüstkletterer brauchen in der Regel weniger Pflegeaufwand.
  • Bis hierher und nicht weiter: Selbstklimmer kann man auch mit Überwuchssperren daran hindern, auf Nachbargebäude, in höhere Geschoße, oder  zu nahe ans Fenster zu klimmen. So wird der Pflegeaufwand planbar.
  • Nicht zum Anbeißen: Die meisten Kletterpflanzen sind mit einigen Ausnahmen (Beispielsweise Hopfen, Feuerbohnen, Kiwi) nicht zum Verzehr geeignet und können auch giftig sein.

Selbstklimmende Kletterpflanzen

Diese Pflanzen wachsen direkt an der Fassade.

Wilder Wein

Parthenocissus quinquefolia

  • Ausrichtung: nord, ost, süd, west
  • Blühzeitraum: Juli
  • Immergrün: nein

Mauerkatze

Parthenocissus tricuspidata
  • Ausrichtung: ost, süd, west
  • Blühzeitraum: August
  • Immergrün: nein

Gerüst-Kletterpflanzen

Diese Pflanzen wachsen entlang einer Rankhilfe.

Scharfzähniger Strahlengriffel

Actinidia arguta

  • Ausrichtung: ost, süd, west
  • Blühzeitraum: Juni
  • Immergrün: ja

Pfeifenwinde

Aristolochia macrophylla
  • Ausrichtung: ost, süd, west
  • Blühzeitraum: Mai
  • Immergrün: nein

Hopfen

Humulus lupulus
  • Ausrichtung: ost, süd, west
  • Blühzeitraum: Juni bis August
  • Immergrün: nein

Winter-Jasmin

Jasminum nudiflorum

  • Ausrichtung: ost, süd, west
  • Blühzeitraum: Dezember bis April
  • Immergrün: nein
Japanisches Geißblatt

Japanisches Geißblatt

Lonicera japonica
  • Ausrichtung: ost, nord-ost, west, nord-west
  • Blühzeitraum: Juni bis September
  • Immergrün: nein

Gold-Geißschlinge

Lonicera x tellmanniana
  • Ausrichtung: ost, süd, west
  • Blühzeitraum: Juni und Oktober
  • Immergrün: nein

Japanischer Blauregen

Wisteria floribunda

  • Ausrichtung: ost, süd, west
  • Blühzeitraum: Mai
  • Immergrün: nein

Immergrünes Geißblatt

Lonicera henryi
  • Ausrichtung: ost, nord-ost, west, nord-west
  • Blühzeitraum: Juli
  • Immergrün: ja

50 Grüne Häuser wird ermöglicht durch

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Stadt der Zukunft” realisiert. „Stadt der Zukunft“ ist ein Forschungs- und Technologieprogramm des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie. Es wird im Auftrag des BMVIT von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft gemeinsam mit der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH und der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) abgewickelt.

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